Mainacht 2018

Montag 30.04.2018

Nachdem wir bereits im letzten Jahr den Platz an der Linde für unser Maifest entdeckt haben, wollten wir unbedingt erneut diese ganz besondere Gemütlichkeit erzeugen und ein Fest für unser Dorf und alle Altersklassen organisieren.

Mainacht 2018

Frühzeitig bezogen wir die Nachbarn mit ein, informierten über Sperrungen und Verkehrsführung und luden alle ein, Teil des Festes zu sein. Zum Aufbau trafen wir uns dann am frühen Montagmorgen. Schnell die Schilder aufgestellt, den Bierwagen ausgerichtet, zwei Zelte zusammengebaut und Tische verteilt. In diesem Bereich sind wir ja dank Kirmes routiniert und effizient. Wie im letzten Jahr wollten wir wieder eine Spezialität vom Grill anbieten und entschieden uns für sechs große Pragerschinken. Mittlerweile wissen wir, dass ein Spanferkel zu schnell aufgegessen wird und wir viel zu früh hungrige Besucher mit Würstchen und Steaks vertrösten müssten. Ab 10 Uhr drehte sich daher der Spieß am Grill, damit das Fleisch bis zum Festbeginn die gewünschte Zartheit entwickeln würde.

Damit unsere Junggesellen ihren geliebten Damen einen Maibaum stellen können, wurde bereits in den Tagen zuvor wieder ein Anhänger präpariert, mit einem Dach ausgebaut und um eine Musikanlage erweitert. Nachmittags sind wir in den Wald gefahren, um den jeweils schönsten Baum rauszusuchen, der jedoch noch in seiner Größe transportierbar war. Man half sich gegenseitig beim Sägen und Verladen und fuhr gut gelaunt zurück zum Lindenplatz.

Dort konnten, nachdem auch die Strom- und Wasserleitungen verlegt waren, die Feierlichkeiten im Schutz der Linde beginnen. Zum ersten Mal wurden wir dabei von den Jecke Weiber Dollendorf unterstützt, die unsere Gäste mit Cocktails und Wein verwöhnten. Auch DJ Updi unterstütze uns und garantierte jeweils zur Stimmung angepasste Musik bis spät in die Nacht.

Mainacht 2018

Nach Anbruch der Dunkelheit und bereits gestärkt mit Prager Schinken und Bier, waren die Junggesellen schnell auf dem Anhänger und abfahrbereit. In der ganzen Region verteilt, aber natürlich auch in Oberdollendorf direkt, stellten wir die Maibäume an den Häusern der einzelnen Herzensdamen auf. Selbst nach Ende des Festes um 3 Uhr und nachdem der Platz weitestgehend aufgeräumt war, fuhr die Gruppe gut gelaunt und mittlerweile die alten Bruderschaftslieder singend, in die Nacht hinein.

Erneut waren wir positiv überrascht, wie gut unsere Veranstaltung angenommen wurde und dass wir alle Altersklassen erreichen konnten. Die vielen freudigen Besucher sind Grund genug, die Arbeit und Organisation auch im nächsten Jahr wieder durchzuführen.


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