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Christusfigur restauriert

Vor einiger Zeit sprach unser ehemaliger Präses, Pfarrer i.R. Georg Kalckert, den Kreis unserer aktiven und Ehrenbrudermeister auf den schlechten Zustand der Christusfigur auf dem Friedhof an der Rennenbergstraße an.

Nach kurzer Beratschlagung im Vorstand stand fest, hier Abhilfe zu schaffen. Die Organiation verblieb bei den Brudermeistern. Sie holten sich fachmännischen Rat bei Malermeister Klaus Götsch. Er ließ es nicht bei der Beratung bewenden, sondern stiftete auch das benötigte Material. Ihm sei also doppelt Dank!

Aus dem Kreis der Brudermeister gilt hier besonderer Dank Hans Bernards, Josef Blöser, Lorenz Schwindt und Peter Kolf. Sie übernahmen letztlich die Planung und Ausführung.

Beim vorher-nachher-Vergleich wird deutlich, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann.






Pfingsten 2019

Samstag, unser erster Kirmestag. Wir haben uns im Ort schon mit stattlichen zwei Zügen bemerkbar gemacht und an vielen Stellen die Leute "eingesammelt" oder, wie es richtig heißt, abgeholt. Dabei durfte die jeweilige Bewirtung nicht fehlen. Endlich wieder Gelegenheit, alte Freundschaften aufzufrischen! 

Weiter ging es in die Kirche, wo wir kräftig mitgesungen haben, obwohl der Kirchenchor es bedeutend besser konnte. Unser Präses, Pfarrer Dariusz Glowacki, wies uns auf den rechten Weg und betonte in seiner Predigt die zwei Aspekte von Pfingsten: Das leise, der Hauch Christi, der die Frohe Botschaft in uns wirken lässt, und das Brausen, das das so Gesetzte weiter nach außen dringen lässt.

Unserer Pfarrgeistlichkeit schwenkte dann unser Erster Fähnrich Holger Kurenbach gekonnt die Fahne.
Der Festzug ging dann auf geradem Weg zum Marktplatz am Rebstock zur wohlverdienten Pause, um dann unter dem Kommando unsers Hauptmannes Bernd Blöser wieder dorthin zurückzukehren. Hier wurde unser Vogel feierlich getauft. Dabei hat er eine nur begrenzte Lebenserwartung.

Endlich konnte Bernd die Befehle zum Großen Zapfenstreich zu geben. Hier spielten der Tambourcorps Grün-Weiß Oberkassel und die Bläserfreunde Niederdollendorf die Serenaden Silvaner, Florentiner Marsch und Marsch der Medici. Die Bevölkerung lauschte ergriffen und sehr diszipliniert diesem Genuss. Ja, Oberdollendorf kann stolz sowohl auf seine Bevölkerung als auch seine Nachbarorte Oberkassel und Niederdollendorf  mit ihren musikalischen Fähigkeiten sein (auch wenn wir Letzteres nur ungern zugeben). An dieser Stelle ein lieber Gruß an die Öllichköpp und Wigge!

Nun endlich ein paar Fotos beginnend der Vogeltaufe über den freundlichen Gruß von Petrus mit dem Regenbogen bis zum Großen Zapfenstreich.










Der Sonntag. Wie jedes Jahr waren wir in Römlinghoven. Vor der Heilig-Geist-Kirche noch ein letztes Schwätzchen, dann das feierliche Hochamt. Im Sinne des Pfingsttages haben wir im Anschluss den Leib Christi in der Prozession durch die Straßen getragen. Der Festzug sammelte sich in der Malterserstraße und kehrte geschlossen zurück, wo einige bereits auf die vorbereiteten Leckereien schielten. Aber zunächst erwies unser Fähnrich Marc Heinekamp der Bevölkerung durch sein Fahneschwenken die Ehre. Danach genossen wir die Gastfreundschaft des Bürgervereins Römlinghoven bei Brötchen, selbst gebackenem Kuchen, Grill und Getränken.

Der Nachmittag stand immer im Zeichen des scheidenden Königspaares und der Jubilare. Der traurige Abschied Anne und Rolf Beitzel nahte, die Silberkönigin Christel Bürder und das Goldene Jubelpaares Ursula und Dr. Karl Schulte-Beckhausen wurden gefeiert. Sie wurden aus ihren Häusern präsentiert. Auch ihnen wurde die Fahne geschwenkt. Der lange Festzug erreichte den St-Sebastianus-Platz, um auch die Oberdollendorfer Bevölkerung durch Fahneschwenken hochleben zu lassen. Nach letzter Einkehr bei unserem Königspaar Anne und Rolf Beitzel machten wir uns gestärkt auf den Weg zur Heisterbacher Straße, um dort die Parade abzuhalten. Eine Riesenfreude für die Teilnehmer und Zuschauer!

Jelöösch am Hause Beitzel

Abholen von Christel Bürder

Der Abend endete im Bungertshof mit Tanz im Saal oder gemütlich im Garten. Hier zeigte die Tanzsportgruppe Rheinbreitbach ihr Können und teilte sich den geringen Platz auf der Tanzfläche mit den von mitreißenden Klängen der Feedback Dancing Band Angezogenen.

Feedback Dancing Band

Tanz im Bungertshof

Montag, der Höhepunkt der Kirmes. Wir versammelten uns auf der Wiese von Gut Sülz, um auf den Vogel „Urka“ zu schießen. Zu Beginn ging es um die Pfänder. Hierbei tat sich Martin Thiebes hervor, der den Kopf und den linken Flügel herunterschießen konnte.  Weiter trafen Thomas Witthaut und Dirk Heider alias Higgins.

Lange Schlange zum Vogelschießen



Kopf- und linker FlügelRechter FlügelSchwanz

Danach ging es um die Königswürde. Gleich vier Bewerber traten an: Ignaz Schmitz, Markus Kolf, Marc Heinekamp und Dr. Alexander Dauth.



Beinahe schien es, als hätte Marc das Rennen gemacht: Der Vogel sank nach seinem Schuss, fiel aber nicht. Einem weiteren Treffer hatte er aber nichts mehr entgegenzusetzen. Alexander Dauth war der Königsschütze. Er erwählte seine Frau Annelie zur Königin. Als Begleiter wählte er Ursula und Prof. Dr. Alexander Wynands sowie Sabine und Markus Kolf.





In einer bewegenden Krönung auf der Heisterbacher Str. erhielt er seine Insignien: Den Zweispitz, das Koppel mit Degen und natürlich die Kette mit den Schildern der früheren Könige, alles zu den Klängen zu „Tochter Zion“. In seiner Rede betonte er die Verbundenheit zu seinem Heimatort, den er nur für die Ausbildung verlassen musste, und bedankte sich für die Unterstützung seiner Frau Annelie. Sie musste sich noch gedulden, bis sie der Festzug abholte. Jetzt als Königspaar wieder vereint, wurden sie aus ihrem Haus präsentiert. Ihnen gehörte das letzte Fahnenschwenken der Kirmes. Anschließend waren alle im Hause Dauth zu Gast und konnten sich ausruhen und stärken. Die neuen Majestäten durften sich endlich in der Parade „ihrem Volk“ zeigen.  Hoch lebe unser neues Königspaar!

 



Donnerstag: Das Fest kann kommen. Alles, bis auf das, was wir vergessen oder falsch gemacht haben, ist bestens vorbereitet.

Bereits am Donnerstag haben wir bei unserem Königspaar Anne und Rolf Beitzel die "Schilder geputzt". Hier die Eindrücke. Das macht doch Appetit auf mehr!









Am Freitag und Samstag Morgen ist noch einmal Arbeit angesagt. Aber dann...! Habt Ihr, haben Sie, eigentlich schon die Fahnen vor der Haustür gehisst? Fähnchenaufhängfeste waren bereits einige.

Samstag sehen wir ab 14 Uhr im Dorf!



 

Aus dem Archiv

Im Jahr 1871 musste in Oberkassel gegen unsere Junggesellenbruderschaft verhandelt werden. Der Oberdollendorfer Pastor hatte sich in Bonn offiziell beschwert, dass der alljährliche Bettelgang "unter zügellosem Betragen" vonstatten geht und nach besonders schlimmen Exzessen nun bestraft gehört.

Nun, es ist noch einmal gut ausgegeangen... Aber lesen Sie selbst.

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